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It´s hard to say Goodbye :-)

Den zweiten Tag in der Marrigot Bay nutzte unsere Crew für eine Inselrundfahrt zu den Diamond Falls, den Schwefelquellen, den Botanischen Gärten und dem Drive-In-Vulkan :) Am Nachmittag schnorchelten und badeten wir und ließen unsere Seele in der Hängematte, die zwischen den hohen Palmen der Bucht gespannt war, baumeln. Am Abend genossen wir ein perfektes Dinner im Rainforest Hideaway, wo Service und Küche meiner Meinung nach sechs Sterne verdienen würden...

Nach einem letzten Schlag zurück nach Le Marin verabschiedeten wir unsere Crew - zwei Wochen sind sooo schnell vorbei wenn man viel erlebt! Wir freuen uns schon auf's Fotos austauschen und den Törn revue passieren lassen! 

Für Olaf und mich geht es jetzt noch zwei Tage in den Süden von Martinique, wo wir diese Reise gemütlich ausklingen lassen werden.


St. Anne ist immer wieder schön, die netten kleinen Häuschen, die Souvenir Läden mit heimischen Kunsthandwerksartikeln und hier genähten, sehr bunten Kleidungsstücken... Da es Sonntag ist, ist heute Markttag - also ab auf den belebten Markt, wo wir schon vormittags leckeren Maracuja-Likör zum Kosten bekamen und frische Gewürze für daheim einkauften. Besonders gespannt bin ich auf die Trinkschokolade, die ich mit dem hier gekauften puren Kakao-Butter Stück machen werde :) 


Der nächste Weg sollte zum Strand gehen, daher machten wir uns auf und stoppten wie die Einheimischen einfach ein Auto, das zum Strand fuhr. Nach nur wenigen Minuten hielt auch schon ein nettes französisches Pärchen an, das hier studiert und nahm uns mit. Zurück sind wir den wunderschönen Weg die kleinen Buchten entlang spaziert und unzählige kleine Krebse beäugelten uns aus ihren Höhlen. Wir sind immer wieder beeindruckt, welche bunten Farben diese kleinen Wesen haben - von Violett, Rot, Gelb bis Orange und Braun war alles vertreten! 


Heute ist anscheinend ein besonderer Tag hier, denn überall wird gefeiert und Sekt getrunken - bisher konnten wir herausfinden, dass wohl eine Wahl stattfand - anscheinend wurde der Richtige gewählt, da die Stimmung im ganzen Ort wunderbar ist! Wir werden es jetzt bei einem guten Fisch-Tartar weiter verfolgen....



Unser nächstes Projekt zurück in Österreich ist unser Folkeboot Wiki! Wir machen es startklar für seinen Transport nach Izola, Slowenien, wo wir es nach viel liebevoller Handarbeit wieder ins Meer setzen. Am Samstag, den 10. Mai gibt es in der Marina von Izola eine kleine Welcome-Feier, wo wir gerne mit euch unseren Folkeboot-Charter-Saisonstart bei einem Gläschen Sekt und gratis Probesegeln feiern würden! Auch nicht Segel-affine Gäste sind herzlich Willkommen! Für weitere Informationen bzw. eine Anmeldung zur Feier schick uns einfach ein Mail an office@meerflair.at. Gerne kümmern wir uns auch für euch um eine Übernachtungsmöglichkeit in Izola, falls die Feier am Abend etwas länger werden sollte... ;-)




Der Fluch der Karibik ist in Wahrheit das Paradies


Von Cliffton ging es wieder zurück nach Bequia, um dort aus St. Vincent und den Grenadinen auszuklarieren. Den Weg dorthin verkürzten wir uns mit einem weiteren Angelerlebnis: drei Barakudas fischten wir mit unserer Schleppangel - die landeten am Abend am Grill und schmeckten einfach herrlich! 

Am nächsten Vormittag ging es weiter in die Wallilabou Bucht, die vor allem aus dem Film "Fluch der Karibik 2" bekannt ist. Hier stehen noch einige der Filmkulissen, der Zahn der Zeit hat aber bereits stark an ihnen genagt. Mit Shauwn, einem Insulaner machten wir uns auf den Weg zu den Wallilabou Falls, einem kleinen Wasserfall mit einem Süßwasserpool. Shauwn machte mit uns auf dem Weg auch gleich eine kleine Botanik Kunde, es gab so viel zu entdecken: Muskat-, Mango-, Papaya-, Kakao-, Kaffee- und Brotfruchtbäume und natürlich unzähliche Bananenpalmen.


Ankern vor den FIlmkulissen
Eigenwillige Kunst im HInterland von St. Vincent



Die Pitons sind schon in Sicht, es ist nicht mehr weit bis St. Lucia
Leider neigt sich der Törn bereits dem Ende zu und wir müssen Meilen nach Norden machen, damit wir wieder rechtzeitig zurück in Martinique sind. Aber bevor wir ans Heimfliegen denken, beschlossen wir, einen entspannten Stopp mit genügend Zeit zum Baden und Insel erkunden in der Marigot Bay einzurichten. So ging es zeitig los, damit wir zur Mittagszeit schon an unserer Boje in einer der schönsten Ankerbuchten der Karibik liegen konnten. Sand, Palmen, Strand und eine Hängematte - das Leben könnte nicht schöner sein! Die für Reisende sehr offenen Insulaner luden uns bei einer Kokosnuß am Strand gleich zu einer Rasta Party am Abend ein. Als die Crew schlafen ging, machten sich Olaf und ich auf den Weg dorthin. Auf der Straße feierten schon viele Insulaner und auch wir holten uns ein kühles Piton (hier gebrautes Bier) in einer der Bars bevor der Dancefloor im Club seine Pforten öffnete und der DJ durch riesige Verstärker seine Ragga n' Roots Music auflegte. Wahnsinn, wie die Einheimischen ihre Hüften schwingen können, da fühlt man sich als Europäer gleich wie ein steifer Stock - aber nach nur wenigen Minuten zappelten unsere Beinchen auch schon im Takt und wir waren mitten drin als wären wir schon ewig hier auf der Insel.... 

traumhafte Abendstimmung in der Marigot Bay



Die Karibik von ihrer schönsten Seite

Ab in die lang ersehnten Tobago Cays!! Unsere Crew kann es kaum noch erwarten, endlich mit den Schildkröten zu schnorcheln. Das Meer ist von türkis strahlenden Stellen durchzogen und die ersten Sandhügel mit Palmen drauf sind bereits von der Ferne sichtbar! Einmal noch um eine kleine Insel und schon hängen wir an der Boje, nur wenige Meter entfernt von einer sehr beliebten Schildkröten-Schnorchelstelle, da diese hier gemütlich das Seegras fressen. Diesmal haben sich uns sogar fünf Schildkröten auf einmal gezeigt! Wie elegant diese Wesen durch das Wasser gleiten können fasziniert uns jedes Mal aufs Neue. Am Weg aus dem Wasser, nur wenige Schritte vom Strand entfernt sollte unser Staunen aber noch nicht enden - ein riesiger roter Seestern von etwa 30 cm Durchmesser lag im  knöchelhohem Wasser und genoss das Leben wohl genauso wie wir. 
Abends wenn die Yachties die kleine Insel Baradal verlassen kehrt die Natur zurück. Viele Vögel laufen den feinen Strand auf und ab und suchen nach Sandwürmern, die Schildkröten haben ihren Lebensraum wieder für sich und kleine Krebse trauen sich wieder langsam aus ihren Löchern heraus. 




Am Abend luden wir zum Captain's Dinner ein - bei Sonnenuntergang mit den Füßen im warmen Sand saßen wir am Strand und ließen uns von den Insulanern bei gegrilltem Lobster und Fisch verwöhnen. Ein Abendessen, das uns allen die Herzen höher schlagen ließ: überbackene Erdäpfel, Gemüsereis, Kochbanane, Salat, frischer Red Snapper und Lobster! Ein Hochgenuss für alle Sinne! Ein Insulaner zeigte uns, wie er den Lobster zerteilte und ausnahm und mit den "Abfällen" fütterte er riesige Rochen, die schon gierig im seichten Wasser auf ihr Dinner warteten. 




Als die Sonne aufging, beschlossen wir beim Frühstück, eine Insel weiter zu ziehen - Palm Island wir kommen! Die absolut perfekte Honeymoon Insel mit Traumstränden und türkisblauem Meer. Hier tickt die Zeit langsamer und die Erholung erreicht bei uns allen seinen Höhepunkt. Palmen soweit das Auge reicht und ein feiner heller Muschelsand machen diese Insel zu einem ganz besonderen Erlebnis. 


Nach einem tollen und entspannten Badetag ging es am Abend in die Bucht von Cliffton, wo wir nun neben einem natürlichen Haifischpool, in dem sich etwa acht bis zu zwei Meter große Haie befanden, auf unser Abendessen warten - der herrliche Duft eilt ihm schon voraus ;)

Ruhm, Rum und Mustique

Bequia ist eine Insel, wo man auch gleich mal einen Tag länger bleiben kann - und genau dafür hat sich unsere Crew entschieden!



Hier kann man super schöne Souvenirs einkaufen, die von den Künstlern selbst verkauft werden und oft eine spannende Geschichte dazu erzählen. Und auch hier gibt es für alles den richtigen Mann und so kam es dazu, dass der Lobster-Mann uns mit vier riesigen frischen Lobstern versorgte, die frisch gekocht von uns auseinander geteilt und mit Couscous am Boot verspeist wurden. Sooo lecker und das zu einem Preis, den man sich wirklich gut leisten kann. Auch der Fruchtmarkt ist ein Traum, denn man kommt vor lauter Kostproben, die einem großzügig angeboten werden aus dem Staunen nicht mehr heraus. 


Am Abend gings dann nochmal mit dem Dinghi an Land, denn der Wind brachte die karibischen Rhythmen einer Steeldrum Band zu unserer Yacht. Bei einem Cocktail lauschten wir der Musik und auch wenn von uns niemand das Tanzbein schwung, so blieb doch kein Bein unter dem Tisch still ;)


Nach zwei Nächten an der Boje zog es uns aber weiter nach Mustique! Bei super Segelbedingungen kamen wir gut voran und als Mustique nur noch einen Steinwurf entfernt war, hatten wir auch noch einen rund 70 cm langen Barakuda an der Angel! Kaum lagen wir an der Boje vor Basil's Bar, war der Fisch auch schon von uns ausgenommen und landete als Fisch Tartar mit Limettensaft auf unseren Tellern! Ein Genuß wie man ihn nirgends sonst so frisch bekommen könnte! 



PS: Die Reiseführer lügen nicht - @ Basil's Bar auf Mustique sitzen die Promis nebenan... gerade eben ist zum Beispiel Tommy Hilfiger gekommen und sitzt nun einen Tisch weiter...




Bequia unser Inselidyll

Nun geht's weiter in den Süden - Soufriere wir kommen!! Aber bevor wir hier anlegen, gibt es noch einen Zwischenstopp mit Schnorcheln und Baden - ein traumhafter Strand wartet nur eine Bucht vor unserem Tagesziel.



Mit einem Mannerschnitten-farbenen Wassertaxi gings gleich mal vom Boot ins Dorf, jaja Captain Bob war ja auch schon bei der Boje bereit uns zu helfen und da konnten wir nicht umher, seinen Shuttle-Dienst zu nutzen ;) In einer gechillten karibischen Bar hatten wir auch gleich das nächste spannende Gespräch mit einem Einheimischen, der als großes Ziel hatte, der dritte Nobelpreisträger auf St. Lucia zu werden.



Wieder zurück am Boot spannten wir den Griller auf die Reling und zauberten uns ein Dinner mit Maiskolben, Zucchini, Steak und Hühnchen! Grillen ist schon eine tolle Sache, aber an der Boje auf einem Boot und das noch dazu in der Bucht am Fuße der berühmten Pitons (zwei Berge, die das Wahrzeichen der Insel widerspiegeln) ist einfach genial! 



Gut gestärkt ging es dann ganz zeitig noch vor Sonnenaufgang los für unseren großen Absprung nach St. Vincent and the Grenadines! Nach vielen hundert Wellen und guten Wind kamen wir etwa nach neun Stunden in Bequia an, einem ehemaligen Walfangort, der diese Tradition in seinem Kunsthandwerk noch heute spiegelt. Hier gibt es wunderschöne geschnitzte Knochen - diese Bucht wird noch heute von Walen besucht, die Jagd ist aber mittlerweile streng limitiert und wenn alle paar Jahre einer gefangen wird, haben die Insulaner das Exklusivrecht, dessen Knochen zu kaufen und zu verarbeiten. Das ist zumindest die Geschichte, die mir heute hier von einem Künstler erzählt wurde... 


Kurz vor Bequia machten wir einen Zwischenstopp in der Wallilabou Bucht, wo in Teil 1 von Fluch der Karibik einige Skelette baumelten. 

Golden Taste in Gros Islet

Martinique - du Perle der Karibik, heute verließen wir dich und zogen los nach St. Lucia! Nach einer Nacht am Anker vor St. Anne segelten wir bei beständigen 20 Knoten eine Insel weiter südlich, weg von französischer Sprache und dem Euro als Währung, hin zu Englisch und karibischen Dollar. Bei der Überfahrt haben uns unzählige fliegende Fische neben der Yacht begleitet und als wir ankamen, belohnten wir uns mit einem frischen Fruchtsmoothie im Cafe Ole. 


Die Kariben sind so ein entspanntes Volk, wir haben bisher noch keinen Tag erlebt, wo uns kein freundliches Lachen, keine hilfsbereite Geste oder einfach ein gutes Gespräch die Zeit hier zu einem unvergesslichen und harmonischen Erlebnis gemacht hätte...auch unsere Crew ist mittlerweile mittendrin in dieser Gemütlichkeit und genießt das Pondant zum sonst so stressigen Alltag. 



Da wir voriges Jahr schon so begeistert von Gros Islet mit seinen bunten kleinen Häuschen und dem typischen Flair einer traditionellen Siedlung auf der Insel waren, zog es uns auch dieses Jahr wieder hier hin um im Golden Taste - einem hervorragend guten kreolischen Lokal zu dinieren. 





Das Segeln und die starke Sonne haben uns ziemlich ran genommen und so schleichen einige von uns schon in die Kojen, während die restliche Crew noch bei einem Gläschen Wein und Reggae Musik an Deck den Abend ausklingen lässt.

Los geht's - unter Palmen lässt sich's leben!

Gestern Abend holten wir unsere sechs lieben Gäste in Fort de France ab und los geht's mit zwei spannenden und auch entspannten Wochen auf unserer Four V, einer Jeanneau 44i. 

Früh morgens waren alle bereits hellwach und konnten es kaum erwarten, mehr von der Karibik zu erforschen, also legten wir nach einem Frühstück gleich mal ab. Kurs nach St. Anne und schon ankerten wir in einer tollen Bucht und waren am Weg zu einem der schönsten Strände der Karibik - Les Salines. Oft ist man ja von Postkartenmotiven enttäuscht, wenn man tatsächlich vor Ort ist, aber dieser Strand lässt wirklich keine Wünsche offen! Palmengesäumt, mit feinstem Sand und türkisblauem Wasser - alles was das Herz begehrt! 



Hier gibt es für alles den richtigen Mann - und wir haben Durst! Also ab zum Juice-Man auf einen frischen Fruchtsaft! Aber bei so vielen Möglichkeiten fällt die Auswahl richtig schwer :-)



Am frühen Abend machten wir noch einen Strandspaziergang, vorbei an drei weiteren Buchten, unsere Crew meinte, dass sie sich nun das Abendessen wirklich verdient hätte und genau das genießen wir gerade! Fisch Tartare vom Feinsten und Red Snapper! Yammi! 


Dominica - eine der ursprünglichsten Inseln der Karibik

Karibik - lang ersehnt und nach einem Jahr warten endlich wieder da! Der süße Duft der reifen Früchte, die rhythmische Musik, bei der keine Hüfte stillstehen kann und unendlich freundliche Insulaner, ein Mix, der uns jeden Aufenthalt bisher unbeschreiblich perfekt erscheinen ließ!

Vorgestern sind wir in Martinique angekommen und da wir hier mit unseren Gästen ab Samstag auch noch unterwegs sind, haben Olaf und ich beschlossen, Dominica - eine Insel weiter nördlich - zu besuchen!

Mit der Fähre waren wir auch schon zwei Stunden später da, ich weiß zwar nicht genau, was ich gesehen habe, aber bei der Überfahrt sah ich aus dem Fenster ein großes Tier im Wasser ausblasen, danach eine riesige Flosse und da hier Pottwale heimisch sind, glaube ich fast, einen davon gesehen zu haben...

Bei Ma Bass - einem lokal geführten Gästehaus wurden wir herzlich empfangen, als wir an ihre Türe klopften und nach einem Zimmer fragten und nach einem kleinen Spaziergang durch die Hauptstadt Roseau fanden wir ein romantisches Lokal mit Aussicht aufs Meer, wo wir herrlich zu Abend aßen: Acras mit Conch - eine Vorspeise aus Trompetenmuschel in Teig, eine Rasta Lasagne mit heimischen Gemüse und ein herrliches Passionsfrucht Mousse. Was für ein erster Tag auf dieser wunderschönen Insel!

                                                           Abendstimmung auf Dominica


Doch es sollte noch besser kommen! Da wir eigentlich nur heute wirklich den ganzen Tag Zeit hatten, um die Insel näher zu erkunden, beschlossen wir, uns einen heimischen Taxifahrer für den Tag zu nehmen und wir hätten es mit Ossie nicht besser treffen können!

Karibischer Charme und ein perfekt abgestimmtes individual Packet haben uns einen Tag wie im Bilderbuch beschert! Begonnen haben wir bei der Titou Gorge - einer Vulkangestein-Schlucht mit Wasserfall und versteckten Pools, durch die wir schwammen! Dann ging es weiter vorbei an den Trafalgar Falls zu den Schwefelquellen - wo wir inmitten eines Regenwaldes in heißen Becken schwammen und unter riesigen Muskatbäumen Schatten fanden. Danach ging es erfischend weiter zum Champagne Reef, wo wir im Meer schnorchelten und umgeben von bunten Papageinfischen und riesigen Hirnkorallen die wie Diamanten klitzernden Perlen der vulkanischen Gase aus dem Meeresgrund beobachten und auch fühlen konnten. Am Heimweg nach Roseau schauten wir noch in der Walfischstation vorbei, in der Olaf eine Walfischpatenschaft hat und bewunderten ein riesiges Pottwalskelett, das dort ausgestellt war. 

                                     entspannt baden in den vulkanischen Schwefelquellen


Ein perfekter Tag neigt sich nun dem Ende und auch das Abendessen hier war ein kulinarisch wie auch unterhaltsames Erlebnis für sich! Die traditionelle Callalou Suppe ist für uns schon fast ein Pflichtessen gewoden und der Lokalbesitzer erzählte uns von Mondscheinfesten aus vergangenden Tagen auf der Insel und spielte uns einige LIeder mit lustigen Texten auf seiner Gitarre.


                                                         am Weg zum berühmten "champagne reef"



Von Tulln nach Martinique :-)

Folder...druckfrische Folder!! Ja nicht nur diese gab es bei der Austrian Boat Show in Tulln von uns zu ergattern, sondern auch Antworten auf alle Fragen rund um unsere Segelreisen, die Seefahrtausbildungen und den Folkebootcharter! Einige Gäste freuen sich wohl genauso wie unser Boot WIKI auf seinen großen Auftritt in Izola (SLO), wo am 10. Mai ein Probesegeln stattfindet. Anmeldungen dazu bitte unter office@meerflair.at. 

Bei der Messe konnten wir neue Kontakte knüpfen und haben viele liebe Leute kennen gelernt, die unsere Begeisterung, etwas Individuelles und Anderes anzubieten, teilten. 
Auch von Seglerlegenden wie Bobby Schenk konnten wir einiges an Erfahrung dazu gewinnen, uns von den Abenteuern der Seenomaden begeistern lassen und ein leckeres Olivenöl vom Olivinum Kobas, welches wir bei einem Sommertörn entdeckten, mitnehmen. Besonders gefreut hat es uns, dass Ocean7 von unserer Idee so begeistert ist, dass es in der nächsten Ausgabe mehr von uns zu lesen gibt. Es war auch schön, Freunde von früheren Törns wieder zu treffen und über gemeinsame Erlebnisse zu plaudern. 

Besonders bedanken möchten wir uns bei Maletschek Nautics, die uns bei unserem ersten Messeauftritt mehr als perfekt unterstützt haben. 



Nach vier tollen und spannenden Tagen bei der Austrian Boat Show in Tulln geht es für uns morgen Früh nach Martinique. Karibik wir kommen! 



Goodbye Karibik

Nun hat uns die Rodney Bay also wieder, wir haben unser Schiff, die Marjana, wohlbehalten an DSL Yachting zurückgegeben und nun sitzen wir im Cafe Ole und genießen die letzten Stunden im Paradies mit einem guten Mango Smoothie in der Hand.

Die Überfahrt von der Cumberland Bay nach St. Lucia verlief problemlos, der Atlantik zeigte sich von seiner guten Seite und wir konnten unsere letzten Seemeilen unter Segel zurücklegen. Ein würdiger Abschluss einer tollen Reise. Die Eindrücke und die Erfahrungen die wir sammeln konnten werden wir nie vergessen. Die freundlichen und hilfsbereiten Leute, die weißen, mit Palmen gesäumten Sandstrände, das kristallklare und türkise Meer, die kreolische Küche, die Musik, die unberührte Natur,... wir geraten ins Schwärmen... nur gute Erfahrungen hat dieser wunderschöne Fleck der Erde in unsere Köpfe gemeisselt ;)

Schweren Herzens müssen wir uns in wenigen Stunden von dieser harmonischen Welt trennen, in uns wird aber hoffentlich noch lange die karibische Gelassenheit weiter wirken...








Danke an unsere tolle Crew

Insel-Hopping Deluxe

Nach einem traumhaft schönen Tag in den Cays, die ihrem Namen "Das Tor zum Paradies" alle Ehre machen, segelten wir in das nur wenige Seemeilen entfernte Cliffton Harbour auf Union Island! Dieser kleine und verschlafene Ort bezauberte uns mit seiner bunten Hauptstraße und mit karibischer Freundlichkeit!

Der Wind führte uns weiter an den Strand von Palm Island! Feinster Sand und das Meer so türkis wie man es nur träumen kann werden diesen Ort für uns unvergesslich machen! Ein echter Honeymooner-Tipp ;)

Die Nacht verbrachten wir in der halbmondförmigen Salt Whistle Bay auf Mayreau!
Es dauerte nicht lange bis die Hängematte zwischen zwei Palmen gespannt war und uns das Rauschen des karibischen Meeres ein Schlaflied sang!

Die Reise neigt sich dem Ende zu und wir segeln wieder Richtung St. Lucia! Irgendwie ist das auch gut so, denn einerseits gehen uns langsam aber sicher die Attribute aus um dieses paradiesische Segelrevier zu beschreiben und andererseits wird die Rückkehr in die Realität immer schwieriger - zu süß und zu verführerisch ist das karibische Flair hier!





Schwimmen mit den Schildkröten - The Tobago Cays

Nachdem wir an der Boje festgemacht hatten, sprangen wir in unsere Bikinis und ab ins warme Wasser. Kaum hatten wir den Kopf unter getaucht, schwammen auch schon die ersten Schildkröten an uns vorbei und grasten am Meeresboden den Seetang gemütlich ab. Ohne sich von uns fremden Beobachtern stören zu lassen und mit aller Ruhe, sind sie ab und an durch das kristallklare Wasser hochgeglitten und haben nach Luft geschnappt, während uns der Atem von diesem spektakulären Anblick fast ausblieb.
Auf dem Schnorchelweg zum weißen Sandstrand strahlten uns knallrote Seesterne vom Meeresgrund entgegen und immer wieder kreuzten weitere Schildkröten unseren Weg.

Der Abend verlief nicht weniger beeindruckend - mit Ausblick auf dieses wunderschöne Riff mit seinen exotischen Meeresbewohnern, wurde uns ein gegrillter Lobster serviert! Was für eine Schlemmerei!! Ein wahrer Hochgenuss, der unsere Gaumen so richtig verwöhnte! Unter bunten Lichterketten, die zwischen den Palmen gespannt waren und mit den Füßen im warmen und feinen Sand, genossen wir die Atmosphäre, die vollendete Zufriedenheit in unseren Gesichtern wider spiegelte.









Mustique - ein Inseltraum für sich!

Nach einer Nacht an der Boje in Bequia ging es bei 15 Knoten in Rauschefahrt Richtung Mustique.
Sobald die Segel geborgen, tauchten wir in dieses kristallklare und magisch funkelnde Wasser ein und nach einem erfrischenden Bad ging es auch schon mit dem Dinghi zu Basil's Bar - wo gelegentlich sogar Mick Jagger und David Bowie sich den einen oder anderen Cocktail gönnen. Auch wenn wir keine berühmte Persönlichkeit gesehen haben, bleibt dieser Besuch unvergesslich, denn die Aussicht auf die Yachten und den Palmenstrand war einzigartig schön!

Mustique selbst ist bunt, verträumt, relaxed (weil nahezu Autofrei) und ein Inseltraum an sich! Nach einem Strandspaziergang erholten wir uns in der Hängematte die wir zwischen zwei Palmen hängten - am Strand krabbelten richtig große gelbe und rote Krebse an uns vorbei und traumhafte Muscheln wie man sie nur aus Souvenirläden kennt, lagen zahlreich am weichen Sandstrand, der immer wieder zärtlich von Wellen geflutet wurde.

Und der Zufall meinte es einmal mehr gut mit uns, denn heute Abend ist Fisch-Night! Dieses Festival findet nur alle paar Monate statt und wir sind mitten drin und dabei! Zur Musik einer Live Steeldrum-Band schlenderten wir an den Tischen, welche mit Fischspezialitäten gefüllt waren, vorbei und konnten uns kaum entscheiden, welche der Köstlichkeiten wohl auf unser Teller kommen sollte! Da die Auswahl einfach zu groß war, haben wir uns für Leckereien hier und da entschieden und konnten gegrillten Fisch, Fischbällchen, Fisch-Roti und Fisch'n'Fries auf unserer Liste verzeichnen - eines leckerer als das andere!
Die Insulaner tanzten im Rhythmus der Drums und eine Leichtigkeit verzauberte den Abend. Ein Fest der Sinne und das mitten unter und vor allem auch mit und durch die Bewohner der Insel - so macht Reisen Spaß!





Verträumtes Bequia


Nach einer stürmischen Nachtfahrt von der Rodney Bay Marina mit Wellen bis zu 2,5 Metern und 30 Knoten Windstärke machten wir einen kurzen Frühstücks-Zwischenstop in der Bucht von Wallilabou - wo auch der erste Teil von "Pirates of the Caribbean 1" gedreht wurde. Kaum an der Boje festgemacht bot sich uns die Möglichkeit, von den zahlreichen Boot-Händlern Obst, Langusten, Muscheln und sonstige Souvenirs zu erwerben. Doch wir waren gut ausgestattet von unserem Bunker-Einkauf in der Rodney Bay - wo wir mit einem voll beladenen Dinghi alles Nötige für die nächsten Tage an Board schafften. Kurz erholt von der sehr erlebnisreichen Nachtfahrt in der uns der Mond und die Sterne hell leuchteten, ging es weiter nach Bequia.

Hier angekommen strahlte uns ein beruhigtes mittlerweile gewohnt türkises Meer an, ein Palmen gesäumter Strand und kleine liebevoll gestaltete Häuschen, die bunt und mit verspielten Verzierungen und großzügigen Terrassen-Cafes ausgestattet sind. Das kleine Städtchen, das früher als Walfang-Ort bekannt war, entzückt durch seine netten Bewohner. Die Musik, die aus den Cafes dringt und die vielen Handwerks-Künstler, die mit viel Geschick an kleinen Souvenirs und Ketten basteln, runden dieses Bild eines typisch karibischen Inseltraums vollkommen ab.


Wallilabou - Drehort von "Fluch der Karibik"

   Admirality Bay auf Bequia

Unser letzter Abend in Port Elizabeth